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Zu meiner Person:

1938 in Stutensee-Spöck geboren, war ich nach einer hauswirtschaftlichen Ausbildung im Haushalt tätig. Danach wechselte ich in die Textilbranche in den Verkauf. 1968 eröffnete ich mein eigenes Handarbeitsgeschäft, welches ich über 10 Jahre führte. Nach Aufgabe des Geschäftes widmete ich mich ausschließlich meiner Familie.
Im Jahre 1996 realisierte ich meine Idee: meine Erfahrungen im sparsamen Haushalten und verwerten von Speiseresten an die jüngere Generation in Form eines Kochbüchleins weiterzugeben:

Resteküche - Man nehme, was man hat.

Ein Buch, das in jeden Haushalt gehört.


Übrigens suche ich noch Verlage für die Veröffentlichung meines Restekochbuchs im Ausland. Die französische Übersetzung ist z.B. bereits vorhanden, ein Verlag wird noch gesucht! Über die Rechte für eine Veröffentlichung im Ausland verfüge ich.
Über Ihre
Kontaktaufnahme würde ich mich freuen.

Als ich 1952 kochen lernte, waren schlechte Zeiten. Jeder mußte etwas in die Kochschule mitbringen; der eine ein Ei, der andere etwas Mehl oder Zucker; auch einige Kartoffeln waren dabei und sonst noch verschiedene Lebensmittel. Sie wurden alle auf einen Tisch gelegt und die Lehrerin schaute sie an und sagte:

Man nehme, was man hat!

Und Sie hat mit den wenigen Lebensmitteln mit uns ein Essen gekocht.
Bei der Resteverwertung ist es ähnlich.
Die Resteverwertung ist sehr sinnvoll, weil man Geld, Zeit und Energie damit sparen kann. Daß meine Rezepte sehr wenig Geld kosten und der Gesundheit dienen, weil sie wenig Fett und Eier enthalten, ist besonders hervorzuheben. Mancher muß in der heutigen Zeit wieder anfangen zu sparen, damit er mit seinem Geld im Monat zurechtkommt. Darum werfen Sie keine Essensreste weg; überlegen Sie sich erst, was Sie damit noch machen können. Wenn Ihnen nichts einfällt, dann schauen Sie in mein Kochbüchlein Man nehme, was man hat.

Koche aus Freude,
koche aus Liebe
und hoffe darauf,
daß es immer so bliebe.


In nahezu jedem Haushalt tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf:

Wohin mit den Resten an Reis, Kartoffeln, Gemüse oder Braten? Wer möchte noch das alte Brot von vorgestern? Und was fange ich mit dem hartgewordenen Käse an?
Die traurige Antwort erhält man meist bei einem Blick auf den überquellenden Mülleimer.
Daß die Reste eines guten Essens auch ein zweites Mal noch prima schmecken können, beweist die Neuerscheinung "Man nehme, was man hat", das bislang einzige Kochbuch zu dem stets aktuellen Thema "Resteküche". Man erfährt nicht nur, wie aus trockenen Brezeln eine köstliche "Brezelsuppe" wird. Das Buch verrät auch, wie man einfachen Reis in einen appetitlichen "Reisberg" verwandelt. Phantasievoll und erfinderisch sind die weit über hundert Rezepte, durch die mit Hilfe weiterer Zutaten und einiger Handgriffe ein ganz neuer Gaumenschmaus entsteht, und dies mit wenig Geld, Zeit und Energie. "Man nehme, was man hat" ist Kochbuch und Ratgeber zugleich für alle die Übriggebliebenes ideenreich wiederverwenden wollen.

Zu bestellen ist das 130 Rezepte umfassende und mit vielen amüsanten Federzeichnungen illustrierte Restekochbuch "Man nehme, was man hat" - ISBN 3-925699-42-2 - ab zum Preis von DM 14,50 zzgl. Porto beim Verlag der Jugendwerkstatt Östringen e.V., Gartenstraße 8, 76684 Östringen, Telefon (07253) 2 43 00 und Telefax (07253) 2 61 37. Auch im Buchhandel und in Kaufhäusern erhältlich sowie kinderleicht im Internet zu bestellen bei buch.de AG



Hier einige Rezepte, die Sie vielleicht auf den Geschmack bringen:



Gemüseauflauf


Zutaten:

Gemüsereste - Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Lauch, usw...)
etwas Reisreste oder Salzkartoffelreste
150 Gramm Kochschinken oder Wurstreste
1 Ei
½ Tasse Milch
50 Gramm Käse
etwas Weckmehl
etwas Butter

Man nehme, was man hat.

Zubereitung:

Gemüse und kleingeschnittene Schinken- oder Wurstreste in eine gefettete Auflaufform füllen. Reisreste oder kleingeschnittene Salzkartoffelreste darüber geben, Ei und Milch, vom Gemüse die restliche Buttersoße, ansonsten etwas mehr Milch nehmen und vermischen. Wenn nötig etwas würzen. Nun über das Gemüse geben, Käse darüber, etwas Weckmehl und einige Butter- oder Margarineflöckchen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 bis 30 Minuten überbacken.


Fleischspieße
für Grill und Pfanne


Zutaten für 2 Personen:

Ein kleiner Bratenrest oder auch Geflügelrest
50 Gramm Dörrfleisch
2 EL Öl
1 TL Gulaschgewürz oder Paprika
½ TL Salz
1 Zwiebel
1 Paprika
1 kleine Zucchini oder Salatgurke
2 - 4 Holzspieße

Zubereitung:

Öl, Gewürze und Salz werden in einer Schüssel gut vermischt. Braten in mundgerechte Stücke schneiden, Dörrfleisch in Streifen, Zwiebel vierteln, Paprika in Stücke, Zucchini oder Gurke in 1cm dicke Scheibe schneiden, alles in die Schüssel geben und gut vermischen; ½ Stunde ziehen lassen, dann steckt man Zwiebel, Paprika, Zucchini, Dörrfleisch und Fleischstücke immer abwechselnd auf die Holzspieße.
Diese werden gegrillt oder in der Pfanne auf allen Seiten gebraten. Möchte man eine Soße dazu haben, kann man die Spieße aus der Pfanne herausnehmen, 1 Eßlöffel Mehl darin bräunen und mit einer Tasse Wasser oder Brühe ablöschen, Spieße wieder hineingeben und 10 Minuten kochen lassen.

Beilage: Reis oder Kartoffelbrei, Salat.


Fleischtopf


Zutaten für 2 Personen:

200 - 250 Gramm Bratenreste
2 EL Öl
1 große Zwiebel
1 kleine Stange Lauch
1 - 2 Tomaten oder Tomatenpüree
1/8 Liter Gemüsebrühe oder Kochwasser
1 - 2 TL Senf
½ TL Salz, etwas Paprika
2 EL saure Sahne

Zubereitung:

Die kleingeschnittene Zwiebel ins heiße Fett geben und goldgelb werden lassen. Den gewaschenen und kleingeschnittenen Lauch und die abgezogenen und gewürfelten Tomaten, sowie das kleingeschnittene Fleisch dazugeben. Mit Brühe auffüllen, Senf, Salz, Paprika zugeben und noch 10 Minuten bei kleiner Hitze dünsten. Einige Male umrühren, dann abschmecken und saure Sahne zugeben.

Beilagen: Kartoffelbrei, Teigwaren, Reis und grüner Salat.


Blätterteig-Pasteten mit Restefüllung


Zutaten für 2 Personen:

4 Pasteten
150 - 250 Gramm Geflügel- oder Kalbfleischreste
1 EL Margarine
1 EL Speckwürfel
1 gehäufte EL Mehl
¼ Liter Brühe
1 kleine Dose Pilze
3 - 4 EL Erbsen aus der Dose
Salz, Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 - 2 EL Sahne oder Dosenmilch

Zubereitung:

Speckwürfel in Margarine anrösten, Mehl zugeben, etwas schwitzen lassen und mit Brühe langsam ablöschen (es dürfen keine Klümpchen entstehen). Die Pilze, Erbsen, Gewürze zugeben und 10 Minuten leicht kochen lassen. Jetzt gibt man das in Würfel geschnittene Fleisch hinzu, läßt es einige Minuten durchziehen, schmeckt das Ganze ab und rundet es mit Sahne oder Dosenmilch ab.
Nun füllt man die im Backofen heiß gemachten Pasteten damit und gibt sie sofort zu Tisch.



Rezepte aus:

Christa Wientzek
Resteküche
"Man nehme, was man hat"

ISBN 3-925699-42-2
Verlag der Jugendwerkstatt Östringen e.V.

Bezug:
Verlag der Jungendwerkstatt Östringen e.V.
Gartenstraße 8, 76684 Östringen
Telefon (07253) 2 43 00, Telefax (07253) 2 61 37
oder über den Buchhandel
oder im Internet z.B. über die buch.de AG

Titelblatt/Zeichnungen: Dierk Rafflewski
Sprüche: Christa Wientzek

Alle Rechte vorbehalten.


Vielen Dank für Ihren Besuch auf dieser Seite!

Falls Sie das Buch jetzt gleich im Internet bestellen möchten, klicken Sie hier.

Vielleicht haben Sie auch ein gutes Rezept aus Ihrer Resteküche, welches Sie gerne weitergeben möchten. Dann übermitteln Sie - wenn möglich - Rezeptname, Zutaten, Zubereitung, Back- oder Kochzeit sowie Ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer
an meine eMail-Adresse ChristaWientzek@stutensee.com .
Im Falle einer Veröffentlichung in einer Neuauflage erhalten Sie entweder ein Kochbuch oder Ihr Name wird im Kochbuch erwähnt, je nachdem wie Sie es wünschen.


Haben Sie sehr viel mehr als die haushaltsübliche Menge an Speiseresten oder sonstigen Abfällen? Dann ist dies vielleicht eher ein Fall für die Rohstoff- und Recyclingbörse!


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